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Stühle

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Stühle – die Sitzgelegenheit für jede Situation

 

Der Stuhl im Wandel der Zeit 

Stühle gibt es schon lange. Heute sind sie Lieblingsstücke von Designern und in vielen Variationen ein Ausdruck guten Geschmacks in Wohnungen und Häusern. Auch das gute restaurierte Sitzmöbel feiert als moderne Antiquität immer wieder Auferstehen. Woher kommen die Stühle?

 

Die Menschen saßen zunächst auf dem nackten Boden oder nutzten in kälteren Gegenden einfache Matten als Sitzgelegenheit. Andererseits wollte der Mensch, sobald er aufrecht gehen konnte und viele Kilometer Fußmarsch täglich zurücklegte, sich auch bequemer ausruhen können. Und so zeigen Ausgrabungen tatsächlich, dass wir schon seit der Jungsteinzeit auf einfachen Hockern und Schemeln saßen.

 

Der erste Stuhl war ein Thron. Ägyptische Pharaonen blickten von ihm auf das einfache Volk herab. Tutanchamun hatte als Thron einen goldenen Stuhl mit Armlehne und Fußstütze. Auf einem Stuhl saßen nur die Herrscher und Vornehmen. Das Volk saß auf dem Boden oder stand den Herrschern zu Füßen. Der Stuhl war und blieb sehr lange ein Symbol der Macht.

 

Im 8. Jahrhundert wurde der Stuhl im Althochdeutschen namentlich als „stuol“ erwähnt. Fürsten und Könige saßen auf steinernen oder hölzernen Thronen und demonstrierten ihre Macht und Auserwähltheit. Stühle blieben in dieser Zeit hochrangigen, adeligen Personen vorbehalten, das einfache Volk saß auf Bänken. In der mittelalterlichen Kirche durften nur Mönche und Priester im Chorgestühl sitzen, während die Gläubigen stehen oder knien mussten.

 

Im 16. Jahrhundert eroberte das gesellschaftlich und sozial aufstrebende Bürgertum die Stühle. Das Sitzen auf Stühlen wurde zu einer vornehmen Haltung bürgerlicher Menschen und strahlte Erhabenheit und Würde aus.

 

Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde das Sitzen auf Stühlen in weiten Bevölkerungskreisen allmählich zum Normalfall, wobei jedoch lange Zeit noch zwischen einem dem Hausherren vorbehaltenen Armstuhl und einfachen Sitzmöbeln wie Hockern und Bänken für die übrigen Familienangehörigen oder fürs Gesinde unterschieden wurde.

 

Der englische Tischler Thomas Chippendale war Mitte des 18. Jahrhunderts einer der Ersten, der einen Stuhl baute, der in Serie gefertigt wurde. Seine Stühle waren ein Mix aus Rokoko, Gotik und chinesischer Schreinerkunst und verbreiteten sich schnell.

Erst im 19. Jahrhundert begann der Stuhl seine Karriere als Massenprodukt. Michael Thonet in Wien erfand eine Technik, Rundhölzer so zu biegen, dass man daraus Kaffeehausstühle in großer Zahl herstellen konnte. Nun trat der Stuhl seinen Siegeszug in die neue Moderne an. Es war die berühmte „Nr. 14“, der Kaffeehausstuhl schlechthin, mit doppelt geschwungener Rückenlehne, der millionenfach verkauft wurde. Dieser Stuhl gab den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Verständigung und Interaktion. Er ließ sich drehen und bewegen und hin- und herrücken, wie man wollte, und wie es für die Gespräche, die man führte, gerade passte. Heutzutage können wir ohne Stühle gar nicht arbeiten, uns unterhalten, diskutieren, verhandeln, ausruhen, die Seele baumeln lassen, in uns gehen oder – lernen, in der Schule und an anderen Orten, die zum Lernen gedacht sind.

 

Der Stuhl als Spiegel seiner Zeit 

Für viele, die im 19. und angehenden 20. Jahrhundert noch mit gemütlichen Sitzmöbeln aus dem Biedermeier groß geworden waren, die den Ohrensessel schätzten und es weich wollten, kam der Schock mit dem Bauhaus: Dort wurden Stühle industriell gefertigt, schnörkellos, funktional, ohne Polster, ohne Schnickschnack, Ausdruck des industriellen Massenzeitalters und damaliger Technikbegeisterung und Maschinenfertigung.

 

Und so, wie der Pharao seine Macht auf dem Stuhl demonstrierte, kennen wir heute den Chef auf seinem Stuhl, der als „Chefsessel“ auch nichts anderes als ein Statussymbol ist.

 

In jeder Zeit saßen die Menschen anders. So ist der Stuhl ein wichtiges Symbol unserer Kulturgeschichte. In der höfischen Gesellschaft saß man steif und aufrecht. Im Biedermeier war die Sitzhaltung schon etwas lockerer und gemütlicher. Heute gibt es keine Regeln mehr, vom „Stubenhocker“ bis zum „Zappelphillip“ ist alles drin, vom Herumlungern bis zur bewusst ergonomischen Sitzhaltung für einen gesunden Rücken. Es gibt in unserer Zeit keinen Ort ohne Stühle. Nicht zuhause, nicht im Auto, nicht in öffentlichen Einrichtungen. Fast überall können wir uns jederzeit setzen.

 

Stühle – bequem und gesund sitzen 

Der normale Stuhl besteht aus 4 Stuhlbeinen, einer Sitzfläche und der Rückenlehne. Entscheidend ist jedoch nicht nur deren Funktion, sondern auch deren Qualität. Hier spielen Stuhlfüße, das Material, die Stuhlfedern und das Polster bezüglich der Haltbarkeit eine Rolle.

 

Für den Stuhlbau haben sich heutzutage Materialien wie Aluminium und Stahl bewährt. Aber auch der klassische Holzstuhl hat noch lange nicht abgedankt und bleibt eine gute Wahl.

 

Was macht einen Stuhl aus?

  • Es gibt besondere Formen des Gestells als L-und U-Form, Freischwinger und Fünf-Fuß-Gestelle.
  • Der Stuhlunterbau kann aus Holz, Stahl, Kunststoff oder Aluminium sein.
  • Die Materialien gibt es in allen erdenklichen Farben und Farbkombinationen.
  • Die Sitzfläche und Lehne sind aus Holz, Kunststoff oder Aluminium.
  • Für die Rückenlehne gibt es die Netzbespannung.
  • Die Polsterung der Sitz- und Rückenlehne gibt es in verschiedenen Stoffgruppen für unterschiedliche Belastungen. Wir finden Baumwollstoff, strapazierfähige Stoffgemische, Leder, Kunstleder und vieles mehr.
  • Ein qualitativ hochwertiger Stuhl ist fast unbegrenzt langlebig.

  

Stühle in ihrer breiten Vielfalt  

In unserem Shop ist der Drehstuhl ein „Chefsessel“. Ein Schüler- oder Lehrerhocker ist keine Sitzgelegenheit für die Armen der Armen, sondern ein gut durchdachtes Möbelstück, dass den Anforderungen an gesundes Sitzen gerecht wird. Unsere Schülerstühle und Lehrerstühle werden aus  hochwertigen Materialien gefertigt und haben eine sehr lange Lebensdauer. Objektstühle sind leicht und stapelbar, können sowohl in der Mensa oder Aula als auch im Meetingraum ihre Funktion erfüllen. Für den Freizeitbereich im Rahmen des Ganztagsunterrichts sind Sitzsäcke eine Alternative zum Stuhl. Der Sitzsack steht in Sachen Ergonomie keinem Schülerstuhl nach. Sie alle zeichnen sich durch beste Verarbeitung und Qualität aus. Alle Stühle erfüllen die Anforderungen an Sicherheit und Ergonomie. Denn gerade in der Schule sitzen alle Beteiligten viel, um zu lernen, zu unterrichten und den Schullalltag zu organisieren. Mit unseren Stühlen soll gesundes Sitzen gefördert werden.

 

Mit dem Ausbau der Ganztagsschulen wächst zugleich der Bedarf an verschiedenen Stühlen für unterschiedliche Anforderungen. Stühle für den Stuhlkreis, für die Mensa, für Fach- und Klassenräume, für Groß und Klein, für Phasen des Unterrichts und der Freizeitgestaltung - für jeden Bedarf einer Schule findet der Kunde die passende Auswahl in unserem Online Shop. Bewegliche Stühle mit Polsterung, stapelbare Stühle aus Holz oder Kunststoff, stylische Sitzsäcke für die gemütliche Ecke zum Ausruhen und Entspannen, Stühle für Konferenzen befinden sich im Sortiment von Erstling.

 

Stühle bleiben und verändern sich. Wer weiß, wie sie in hundert Jahren aussehen, welche Raffinessen und Funktionen sie dann aufweisen. Eines ist gewiss: Stühle von Erstling gehen mit der Zeit. In reicher Auswahl und für jeden Zweck geeignet. Wir laden Sie herzlich ein, sich davon selbst zu überzeugen!